about treu

Diesen Winter machen wir eine kleine kreative Pause, damit wir im Frühling/ Sommer 2016 wieder richtig durch starten können. Bis dahin wünschen wir euch eine schöne Zeit.... *treu

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Im Herbst/Winter 2014/15 machten wir einen kleinen Ausflug in die Kinderwelt.
Dabei blieben wir unserem Design und unseren Farben treu.
Heraus kam eine kleine Kinderkollektion für Jungs im Alter von 2-4 Jahren (Gr.92-104).

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Seinen Idealen treu bleiben...
Das ist einer der Grundsätze des jungen Organic Labels.

In dem Atelier entstehen die kleinen überschaubaren Kollektionen. Geprägt durch ein geradliniges minimalistisches Design entwirft treu lässige Kleidung die in Deutschland hergestellt wird. Die Verwendung von fair gehandelter Biobaumwolle ist hierbei eine Selbstverständlichkeit.

Kleidung, der man treu bleibt. Das ist die Grundidee die hinter dem jungen Label treu steckt.
"Wir wollen Kleidung schaffen, die durch ihre klaren Linien und zeitlosen Farben immer tragbar ist. Nachhaltigkeit durch Langlebigkeit. Hohe Ansprüche an Stoffqualität und Verarbeitung machen dies möglich."


PURE | ORGANIC | FAIR | MADE IN GERMANY

feel beautiful in treu...



Warum organic?

Konventioneller Baumwollanbau

Beim Anbau von konventioneller Baumwolle werden 1/10 aller weltweit verwendeten Pestizide und 1/4 aller Insektizide gegen Schädlinge eingesetzt.
Konventionelle Baumwolle wird in Monokulturen angebaut, wodurch die Baumwolle anfälliger für Schädlinge ist. Durch den darauf folgenden intensiven Einsatz von Pestiziden, Insektiziden und Kunstdüngern, wird das ökologische Gleichgewicht stark beeinflusst; d.h. dass der Boden sowie das Grundwasser vergiftet und die Bodenzerstörung beschleunigt wird.
Die Anwendung von Chemikalien auf den Plantagen ist aber nicht nur für die Umwelt schädlich, sonder auch für die Plantagenarbeiter und die angrenzende Bevölkerung (vergiftetes Trinkwasser). Beispielsweise werden in Indien noch heute Pestizide verwendet, die in Europa längst verboten sind (meist Nervengifte die als Chemiewaffen im Krieg verwendet wurden). Da die Bauern beim Kauf der Pestizide oft nicht über die Risiken und Nebenwirkungen aufgeklärt werden, erleiden sie beim Besprühen der Baumwolle akute Vergiftungen, die sehr oft tödlich enden. Sogar bei der Weiterverarbeitung der Baumwolle leiden die Angestellten an Kopfschmerzen, Übelkeit, Schwindel und Ohnmachtsanfällen, da die Baumwolle voll mit Rückständen der Pestizide ist.
Die Baumwollernte erfolgt maschinell und mit Hilfe von Entlaubungsmitteln, die dafür sorgen, dass die Blätter abgetötet werden. Durch diesen Erntevorgang werden reife, aber auch unreife und verdorbene Baumwollfasern sowie Kapsel- und Blattstücke von der Maschine aufgenommen (qualitativ minderwertigere Ernte).

Durch den hohen Pestizideinsatz verringert sich das Einkommen der Bauern drastisch, denn mindestens 50-70% der Baumwollerlöse werden für Pestizide und Insektizide ausgegeben.


Kontrolliert biologischer Baumwollanbau (kbA)

Beim Anbau von Biobaumwolle werden keine umwelt- und gesundheitsschädlichen Pestizide, Insektizide und Düngemittel eingesetzt. Die Verwendung von Gen-Baumwolle ist ebenfalls verboten.
Biobaumwolle wird in Wechselkulturen mit Nahrungspflanzen wie Reis, Hirse oder Mais kultiviert. Durch diesen Anbauwechsel bleibt der Boden dauerhaft fruchtbar und die Vermehrung der Baumwollschädlinge wird auf natürliche Weise unterbrochen. Die Düngung erfolgt ausschließlich mit organischen Abfällen oder Kuhmist. Somit wächst Biobaumwolle in einem gesunden Umfeld, in dem ein natürliches Gleichgewicht zwischen vielfältigen Pflanzenarten und Tieren herrscht.
Die Baumwollernte erfolgt per Hand, d.h. dass nur voll ausgereifte Fasern, ohne Kapsel- und Blattstücke, gepflückt werden (qualitativ hochwertige Ernte).

Für diesen Mehraufwand erhalten die Bauern auf den Biobaumwollplantagen einen fairen Preis. Kinderarbeit ist strengstens verboten.


Ausführlichere Informationen zu diesem Thema findet ihr auf der Greenpeace Website http://marktcheck.greenpeace.at/1205.html.